Einstellungen

Um mit ewUStID arbeiten zu können, sind einige Einstellungen notwendig, die Sie bequem über das Menü Extras – Einstellungen durchführen können.

In den folgenden Abschnitten werden die einzelnen Einstellungen und Optionen detaillierter erläutert.

Allgemein

 

Autostart

Sie können ewUStID dahingehend konfigurieren, dass beim Start des Computers die Anwendung automatisch gestartet wird. Diese Option bietet sich an, wenn die Anwendung zur automatischen Prüfung stets im Hintergrund laufen soll.

Eigene USt-IdNr

Die eigene USt-IdNr. ist notwendig bei Prüfungen, die manuell durchgeführt werden. Sie können diese auch im Hauptfenster pflegen und ändern. Für die automatischen Prüfungen ist der Wert dieses Feldes nicht notwendig, da diese über die Schnittstelle mitgegeben wird.

Verzeichnisse

Damit die automatische Verarbeitung die Dateiverarbeitung ordnungsgemäß durchführen kann, sind hier die Verzeichnisse anzugeben. Bitte beachten Sie, dass die Verzeichnisse unterschiedlich sein müssen, da es sonst ggf. zu einer Endlosschleife der Prüfungen kommen kann.

Sind diese Verzeichnisse nicht angegeben, kann keine automatische Prüfung durchgeführt werden. Bei Angaben von nicht existierenden Verzeichnissen werden diese unmittelbar vor dem ersten Durchlauf angelegt.

Verarbeitung

 

Intervall

Das Intervall kennzeichnet die Wartezeit zwischen einzelnen Prüfungsläufen. Sind keine Dateien im Importverzeichnis vorhanden, wird die angegebene Zeit pausiert, ehe erneut geprüft wird.

Versuche

Kann keine Verbindung auf den Server des BZSt aufgebaut werden oder momentan keine Prüfungen durchgeführt werden (z.B. wegen Auslastung, Timeout, usw.), so kann hier die Anzahl der Versuche, den Datensatz zu überprüfen, eingestellt werden. Diese Anzahl wird auch für die manuelle Prüfung herangezogen.

Trennzeichen

Das Trennzeichen ist nur für den Import von CSV-Dateien relevant. Die einzelnen Werte werden anhand dieses Trennzeichens aufgeteilt und zur Prüfung aufbereitet.

Texterkennung

Unter Texterkennung wird das doppelte Hochkomma verstanden, das einer Tabellenkalkulation anweist, Werte als Text und nicht als Zahlen zu interpretieren. Beim Import werden diese Zeichen automatisch ignoriert, können aber bei Aktivierung in der entsprechenden Export-Datei wieder ausgegeben werden.

Filter

Ist diese Option gesetzt, werden nur ungültige und fehlerhafte USt-IdNr. in die Exportdateien bzw. an den E-Mail-Empfänger ausgegeben.

Bearbeitungshinweise

Legen Sie hier den Speicherort der Datei für die Bearbeitungshinweise fest. Auf diese wird in einem gesonderten Kapitel eingegangen.

Netzwerk

 

Proxy

Wenn Ihre Internetverbindung über einen Proxy-Server erfolgt, können Sie hier die entsprechenden Konfigurationsdaten eintragen. Bitte beachten Sie, dass ein eventuell vorangestelltes http:// nicht angegeben zu werden braucht.

Mail

Sie haben die Möglichkeit, die Ergebnisse der Prüfungen per E-Mail an einen Benutzer zu senden. Tragen Sie hierzu die entsprechenden SMTP-Daten Ihres E-Mail-Systems ein.

Die E-Mails werden anschließend von der Absenderadresse an die eingetragene Zieladresse gesandt mit allen notwendigen Angaben.

Lizenzierung

 

Geben Sie hier Ihre Lizenzdatei für die Anwendung ein. Für den Fall, dass Sie das Programm an mehreren Arbeitsplätzen einsetzen, sollte gewährleistet sein, dass der Pfad für die Benutzer zugänglich ist. Schreibzugriffe werden nicht benötigt.

Hinweis bzgl. Automatik:

Für die Verwendung der Automatischen Prüfung (Windows Service) muss der Pfad, innerhalb dessen die Lizenzdatei gespeichert ist, für den Service erreichbar sein. In der Standard-Installation wird der Service unter „Local System“ ausgeführt. Dies bedeutet, gemappte Laufwerke sind nicht zugänglich. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, so ist der Dienst ggf. unter einem anderen Benutzer auszuführen (manuell einstellbar über Konfiguration)

Debug

Die Einstellungen, die Sie nur über den Debug-Modus ändern können, sollten nur nach Rücksprache mit aaronprojects GmbH durchgeführt werden. Sollten Sie Änderungen durchgeführt haben, die die unmittelbare Funktionsweise der Anwendung beeinflussen, können Sie diese über „Standardeinstellungen wiederherstellen“ auf den Auslieferungszustand zurücksetzen.

Die hier gemachten Änderungen erfordern einen Neustart der Anwendung.

Aktivieren des Debug-Modus

Der Debug-Modus ermöglicht nicht nur die Aktivierung der entsprechenden Einstellungen, sondern erweitert die Meldungen der Protokolldatei. Im Support- bzw. Fehlerfall ist für ein schnelles Auffinden einer Lösung diese erweiterte Protokolldatei vorteilhaft.

Den Debug-Modus können Sie über das Hauptmenü unter dem Punkt „Extras“ aktivieren. Sobald dieser aktiviert ist, erscheint in der Statusleiste der entsprechende Hinweis.

 

BasicUrl

Die hier eingetragene URL dient zur Abfrage Ihrer übergebenen USt-IdNrn. und sollte in der Regel nicht geändert werden.

RequestRetCode

Diese Datei, die sich nach der Installation im Programmverzeichnis befindet, dient zur Übersetzung der Rückgabewerte in lesbaren Text.

FileFilter

Zum aktuellen Stand sind nur csv- und xml-Dateien für die Verarbeitung vorgesehen. Es besteht die Möglichkeit, weitere Dateitypen individuell zu konfigurieren, sofern der interne Aufbau dem der CSV oder XML-Schnittstelle entspricht.

LicenceFilter

Ihre vorliegende Lizenzdatei wird von aaronprojects GmbH mit ewUStID_<Kundennummer>.xml ausgeliefert. Ein Umbenennen nach ewUStID.xml ist für die Aktivierung Ihrer Lizenz notwendig.

IndexNr

Export-Dateien erhalten eine automatische IndexNr, die pro verarbeiteter Datei vergeben wird. Um im Fehlerfall ggf. die IndexNr erhöhen zu können, können Sie hier die aktuelle IndexNr manuell bearbeiten. Beim Wiederherstellen der Standardeinstellungen wird dieser Wert nicht verändert.